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> 26. Juli 2006 - Madrid, Spanien, Europa

Ich befinde mich in Madrid, Spanien, Europa. Nach fast drei Jahren in Lateinamerika bin ich zurueck auf dem "alten Kontinent". Hier in der Stadt bin ich bei Juli zu Gast. Mit ihm reiste ich per Fahrrad durch Argentinien und Chile. Das Wiedersehen war herzlich.

> 23. Juli 2006 - Massenmail

Wie versprochen habe ich mir Zeit genommen, meine Eindruecke aus Cuba niederzuschreiben. Daraus ist ein vielseitiger Bericht geworden. Nun mache ich mich parat um Cancun bald zu verlassen.

> 21. Juli 2006 - im Supermarkt

Auf Cuba war es oft schwierig die noetigen Lebensmittel zu kaufen. Schon nur herauszufinden, wo etwas verkauft wird, war nicht immer einfach. Wenn ich auf einen der spaerlichen Bauernmaerkte ging, so kam es vor, dass nur gerade zwei Flaschen Wein und 12 Eier zum Verkauf standen. Sonst hatte es nichts. So lief ich heute hier in Cancun in den riesigen Supermarkt dort an der Ecke. Von weitem stachen mir die grossen Werbeschriften entgegen. Drinnen dieser Ueberfluss, den ich in Cuba oft vermisste und der mir nun nach zwei Monaten auf Cuba so abartig erscheint. Fuer was in der Welt brauchen wir 20 verschiedene Speiseoelangebote? Wieso braucht es ein ganzes Regal voll mit Klopapier? Wieso muss alles doppelt und dreifach in Plastik verpackt sein?

> 19. Juli 2006 - zurueck in Cancun, Mexico

Nach zwei Monaten in Cuba bin ich wieder zurueck in Mexico. Genau so gerne wie ich nach Cuba gereist bin, bin ich nun auch wieder abgereist. Ich habe das Land einerseits sehr zu schaetzen gelernt. Doch anderseits bekam ich grosse Probleme mit Land, Leute, Mentalitaet, Politik und leider noch vielem mehr. Glaubte ich vor meier Reise, in Cuba "das Paradies" zu finden, weiss ich nun, dass ich mich da gehoerig getaeuscht habe. In Cuba moechte ich nicht leben. Ich hoffe bis zum Wochenende Zeit zu finden, um viele meiner Reiseeindruecke in einem Massenmail zusammenzufassen. Es gibt wieder viel zu erzaehlen....

> 4. Juli 2006 - Naechte am Strand

Die Gegend im Osten Cubas ist Gebirgig. Die Strasse fuehrt dort entlang, wo sich Gebrige und Meer treffen. Ich genoss herrliche Tage entlang der Kueste. Die Naechte verbrachte ich immer an irgend einem Strand. Oft war das Zelt ueberfluessig und ich schlief in der Haengematte unter irgend einem Busch. Bis spaet in die Nacht hinein las ich in meinen Buechern. Nach einem naechtlichen Bad im Meer baumelte ich mich zum Mondschein in den Schlaf.

> 26. Juni 2006 - am anderen Ende der Insel

Nach einer langen Fahrt quer durch Cuba bin ich nach 1'500km in Santiago de Cuba angelangt. Es ging meistens flach durch das Land vorbei an den fuer Cuba typischen Palmen. Geschlafen habe ich immer im Zelt neben irgend einem Haus. Die Geschichten waren wiederum sehr interessant. In Las Coloradas besuchte ich den Strand, wo 1956 die Rebellen um Fidel Castro in Cuba landeten. Als ich an diesem 21. Juni das dortige Museum besuchte war eben auch Carlos Bermudez dort. Er gehoerte vor fast 50 Jahren zu der 82 koepfigen Gruppe von Rebellen, die Jahre spaeter die Batista-Diktatur stuerzten. Es war ein eindrueckliches Treffen. Cuba gibt mir viel zu denken. Wenn am Mittag die im Zenit stehende Sonne den Asphalt zum kochen bringt, suche ich mir oft ein Schattenplaetzchen unter einem Baum, schlafe, lese und denke. Nach schon fast drei Reisejahren schliessen sich hier in Cuba viele Kreise. Gesehenes und Gehoertes aus ganz Lateinamerika beginne ich durch die Infos in Cuba zu verstehen. Die Tage sind interessant.

> 13. Juni 2006 - in Trinidad

Stetig fahre ich in Richtung Osten. Die letzten beiden Tage fuhr ich von Cienfuegos nach Trinidad. Ich waehlte die Strasse durch das Escambrey-Gebirge. Die Landschaft war herrlich. Verkehr traf ich fast keinen an. Die Strassen waren dafuer dementsprechend schlecht. Oft traf ich auf Steigungen, die so kraeftig waren, dass ich fuer einmal stossen musste. In etwa zehn Tagen hoffe ich nun in Santiago de Cuba zu sein.

> 4. Juni 2006 - Runde durch Cubas Westen

Nach acht Tagen bin ich wieder zurueck in La Habana. Acht Tage lang fuhr ich eine Schlaufe durch den Westteil der Insel. Es gab mir einen ersten Eindruck des Landes. Dazu las ich die Biografie von Fidel Castro. Gelesenes, gehoertes und gesehenes vermischten sich zu einem Gesamteindruck. Waehrend den ersten Tagen fiel der sehr negativ aus. Ich fand Cuba muehsam. Doch langsam wird mir die Faszination des Landes bewusst. Cuba bietet ein Leben, wie ich es noch nie gesehen und gelebt habe. Wo in unserer westlichen Welt grosse komerzielle Werbeanzeigen die Massen bombardieren, lese ich hier Sprueche, die einem zum denken anregen. Eine Art Werbung der Regierung. Morgen fahre ich nun fuer fast fuenf Wochen in den Ostteil Cubas. Ich freue mich sehr darauf.

> 26. Mai 2006 - in La Habana, Cuba

Bin seit fast einer Woche in Cuba. Internet hat es wenig. Nur kurz - bin da und es geht mir gut. Bald fahre ich ueber die Insel.

> 21. Mai 2006 - Flug - in Cancun

Das Fahrrad ist in der Kiste, die Sachen sind verpackt und das Ticket ist im Sack. Kurz nach Mittag habe ich heute meinen Flug nach Cuba. Zwei Monate werde ich auf der Insel bleiben. Ich freue mich und bin gespannt, was ich dort antreffen werde. Sicher werde ich Jochen und Swen treffen, die beiden Kameramaenner, die ich vor mehr als einem Jahr in Bolivien kennen lernte. Sie wohnen in La Havanna.



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42000 km, 21 Länder, 1 Velo - Chrigu reiste mit dem Papalagi von MTB Cycletech. Entwickelt 1984 von Designer Butch Gaudy sind Tourenfahrer seither auf allen Kontinenten mit dem legendären Papalagi unterwegs. Im Papalagi- Forum erzählen sie von ihren Erlebnissen!

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